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Uri Bülbül - ZERFAHRENHEIT


Ein Hypertextprojekt in Kombination mit Printbüchern. Ein eigenartiger literarischer Kosmos, ein Paralleluniversum mit Schnittpunkten mit der literarischen Welt unserer Kultur - Das Treffen in der Unendlichkeit. Dazu gehört nunmehr seit drei Jahren auch meine Theaterarbeit mit den postdramatischen Spielen «Theater der gebrochnenen Stücke», das neunmal auf die Bühne des Katakomben-Theaters in Essen kam. Nun arbeite ich an einer theoretischen Reflektion und Dokumentation, wovon es bereits einen Band «Ein Koffer voll Welt» direkt nach den ersten Spielen erstellt gibt.

 

Der zweite Band «Gebrochene Stücke. Ästhetik der Interkulturalität im Theaterraum» wird nicht nur die Beschreibung der Arbeit und Inszenierung der sieben weiteren Folgen enthalten, sondern auch auf die großartigen theatralen Potenziale des Postdramas als eine Theaterform der Zukunft eingehen.

 

Das löst natürlich das "klassische" Theater von der aristotelischen bis hin zur epischen Form nicht ab, diese Ansprüche des "Neuen" gegenüber dem "Alten" haben sich längst schon ad absurdum geführt; es geht vielmehr einfach darum neue Spielräume und -formen zu eruieren.

SOKRATES, der kafkASKe Fortsetzungsroman ist nun mit 102 Folgen in einem Band als Buch zu haben

Auf der Fragen-Antwort-Plattform ask.fm schreibe ich seit eineinhalb Jahren unter dem Nickname: Klugdiarrhoe, verfasse Antworten zu den verschiedensten Lebensfragen und Fragen philosophischer, politischer und weltanschaulicher Art und auch den Fortsetzungsroman SOKRATES. Er ist ein Experiment für die Möglichkeiten kollaborativen Schreibens, die es für mich als schriftsteller auszuloten gilt. Wie kann ich die Originalität meiner Gedanken und Phantasmen mit der Originalität anderer Menschen in Verbindung bringen? Wie können wir an einem Kunstwerk arbeiten, ohne die eigenen Ideen gegen die der anderen zu stellen und auszuspielen? Wie kann ich Schreiben als einen Kommunikationsprozess begreifen, der sich nicht auf die Selbstverständigung eines individuellen Schöpfergenies konzentriert, sondern als Kommunikationsprozess öffnet, ohne dabei die Rücksicht auf die Urhebergefühle aufzugeben oder in entfremdeter Gleichgültigkeit zu ersticken: «es ist eine redaktionelle Arbeit, die mit meinem wahren Künstlersein nichts zu tun hat»?


Meine genuinen Themen des Hypertext-Projektes ZERFAHRENHEIT fließen in SOKRATES ebenso ein wie die Wünsche, Anregungen und Textbausteine anderer Menschen, die den Roman mitverfolgen und eigene Ideen und Vorschläge, Kritiken aber auch Textbausteine vorbringen. Ich bin gespannt auf den Fortgang des soeben erst begonnenen Versuchs und freue mich auf Rückmeldungen, Fragen, Kritiken und Anregungen.